Ani

Rasse: Galgo
Geschlecht: Weiblich
Alter: 2-3 Jahre
Mittelmeer-Check: ok
Größe:  
geimpft: Ja
gechipt: Ja
kastriert: Ja

 

Ani ist eine ganz besondere Hündin, für die nun die Zeit gekommen ist, Ihr eigenes Sofaplätzchen zu suchen!

Die junge Galga wurde Anfang Februar angefahren und musste an Bauch und Hüfte operiert werden. Sie kam am 23.4. nach  Deutschland auf eine private Pflegestelle, die alles für Ihre Genesung getn hat und weiterhin tut. Von den diversen OPs hat sich Ani sehr gut erholt und kann daher in ein eigenes Zuhause umziehen! Sie ist stets eine liebe und neugierige Galga, die auf der Pflegestelle immer zu einem Spiel mit den anderen Hunden aufgelegt ist -  ein Riesenschatz.

Ani ist völlig problemlos mit Hunden und Katzen. Bei fremden Menschen ist sie erstmal zurückhaltend, baut zu IHREN Menschen aber eine enge Bindung auf.

Der Test auf Mittelmeerkrankheiten war negativ.

Ani's Kranktagebuch findet ihr weiter unten !

Möchten Sie Ani zeigen wie schön das Leben sein kann und geben ihr ein warmes Sofaplätzchen?

 

Bitte melden Sie sich bitte bei:

Frau Inga Freund (Düsseldorf)
Betreuung der Adoptionsinteressenten
e-mail: inga.freund@greyhoundprotection.de
Telefon: 0211/16 39 53 91 Montag - Samstag von 10 bis 20 Uhr

Frau Petra Wilhelm (Aachen)
Betreuung der Adoptionsinteressenten
e-mail: Petra.wilhelm@greyhoundprotection.de
Telefon: 0171-9108102 Montag - Samstag von 10 bis 20 Uhr

Update 28.08.:

Ani geht es sehr gut. Ich hatte ja schon Bilder von meinem Handy geschickt: sie war vorletzte Woche zum ersten Mal im Unterwasserlaufband (nur bis zu den Knöcheln), fand das alles mal wieder extrem eigenartig, hat ihre Sache aber sehr gut gemacht.

Sie läuft mittlerweile an der Leine bei normalem Tempo fast ausschliesslich auf vier Beinen. Bei den Übungen und der Physio ist aber sofort der Kopf dabei und sie "sperrt" das Bein. Deshalb füttern wir sie sein ein paar Wochen auf der Treppe, damit sie das Hinterbein belastet, wenn sie nicht daran denkt. Ich muss mal ein Foto davon machen und Euch schicken.
Sie geht völlig problemlos mittlerweile eine Stunde mit uns auf Spaziergängen mit. Sie geht auch sehr gerne raus. Wenn ich mal mit anderen Hunden aber ohne sie das Haus verlassen möchte, wird es schon richtig schwierig, durch die Schiebetür zu kommen ohne dass sie sich auch noch mit durch drückt.
Ansonsten tobt sie auch mit Amélie durch den Garten. Wir waren letzte Woche auch einmal auf der Wiese mit den Beiden. Da hat Amélie sich sehr viel Mühe gegeben, Ani zum Mitlaufen zu animieren, aber so richtig hat sich Ani nicht getraut.

Update 25.07.
Seit dem Gespräch mit zwei Tierkommunikatoren Freitag vor einer Woche, ist Ani deutlich ruhiger und auch uns wieder zugewandter.
Wie sich heraus stellte, hat sie die Schmerzen tatsächlich mit mir in Verbindung gebracht - weil ich sie immer zu den Ärzten bringe und auch im täglichen Leben meistens diejenige bin, die sie zwingt aufzustehen.

Seit ein paar Tagen scheinen die Schmerzen weniger zu werden - das ist eine große Erleichterung für uns alle.
Seit vorgestern liegt sie sogar auch schon mal auf der operierten Seite.

Letzten Mittwoch war ich mit ihr in Aachen zum Fädenziehen. Die Ärztin war sehr zufrieden. Allerdings hatte sich im Bereich der Narbe eine Beule gebildet. Die Ärztin hoffte, dass das keine Reaktion auf das Netz ist, denn das müsste dann operativ entfernt werden. Ani darf nicht daran lecken und Bakterien in die kleinen Fädenwunden bringen. Allerdings scheint das Ganze zu jucken, zumindest geht Ani nun immer dran. Wir haben ihr eine Hose angezogen. Die hat sie aber immer wieder ausgezogen. Die neueste Kreation haben wir fotografiert, das Bild schicke ich Euch noch. Zumindest sollte ich täglich die Wunde kontrollieren und den Verband wechseln. Gesten war die die Beule wieder größer und die Haut prall und heiß. Ich bin dann, während Amélie ihre Infusion bekam, nach Hause gefahren, und habe Ani geholt. Der TA hat die Beule punktiert - es war glücklicherweise nur Wundwasser. Heute waren wir noch einmal zur Kontrolle beim Tierarzt, da musste schon gar nichts mehr gemacht werden, weil alles gut abgeschwollen war. Ein Glück. Na, wir müssen ja auch vielleicht nicht jede mögliche Komplikation mitnehmen...

Wir machen mit Ani schon kleine Übungen - danach läuft sie auch schon auf allen vier Beinen. Nächste Woche ist die OP drei Wochen her, dann geht die Physiotherapie richtig los. Wir sind guter Hoffnung.

Update 12.7.: Am 6.07. ist Ani operiert worden, es war ein schwerer Eingriff aber die Tierärztin ist sehr zuversichtlich, dass die Arbeiten am Oberschenkelknochen gut geworden sind und zu einer deutlichen Verbesserung der Beweglichkeit des Beines führen werden. Dafür muss Ani, wenn die Schmerzen von der OP abgeklungen sein werden, Physiotherapie bekommen. Das Becken wurde "aufgebohrt" und dann mit einem Netz gesichert um mehr Platz für die Organe zu schaffen. Ob das ausreicht, muss die Zeit zeigen.

Ani bekam eine große Menge an Medikamenten und Schmerzmitteln mit. Die Tierärztin sagte, dass die Schmerzen anfangs wohl sehr stark sein werden.
Auf der Fahrt nach Hause weinte Ani viel, und nach der Ankunft wurde sie im Körbchen ins Haus getragen um etwas Ruhe zu bekommen. Dann ging die Pflegemama Ann nochmals kurz zum Auto um den Rest zu holen - in der Zwischenzeit war Ani schon aufgestanden, ins Esszimmer gegangen und hatte sich in IHR Körbchen gelegt. :-) Irgendwann wurde die tapfere Maus unruhig und fiepte, sie wollte in den Garten um sich zu erleichtern. Hinlegen und Aufstehen ist extra schmerzhaft. Aber sie wollte augenscheinlich nicht einfach laufen lassen. Sie hat echt einen unglaublich starken Willen!

Die erste Nacht war schrecklich. Ani hat ja noch keine neuen Bewegungsmuster für schonendes Aufstehen und vor allem Hinlegen gefunden. Hinzu kam, dass sie von der Narkose auch noch etwas ungelenk war. So ließ sie sich immer noch auf die operierte Seite fallen und schrie dann vor Schmerz. Einmal ist sie dann aufgesprungen, hat sich mit ihren Beinen verheddert und ist wieder hingefallen. Das Schreien war fürchterlich. Als Ann und Markus ihr versuchen wollten zu helfen und sie zu stützen hat Ani vor lauter Schmerzen nach Markus geschnappt. Wir hoffen sehr, dass bei dieser Aktion nichts kaputt gegangen ist. 

Ihre Schmerzen scheint mit Ann und Markus zu verbinden: sie ist wieder deutlich zurückhaltend und weicht zurück. :( Das Bein benutzt Ani aktuell noch gar nicht - aber das sind sicherlich die Schmerzen, da müssen wir wohl erstmal abwarten.

In den folgenden Nächten war es aber zum Glück bereits besser mit den Schmerzen und dem Schreien, dafür ist sie jetzt Nachts extrem unruhig. Alle 1,5 Stunden steht sie auf und fiept... Ann und Markus tragen sie dann nach unten und bringen sie in den Garten, da macht sie dann aber nichts oder nur Minimengen. Es kann also eigentlich nicht sein, dass sie deshalb raus will. Den Tag über will sie überhaupt nicht gerne raus und steht dann auch wirklich nur auf, wenn sie muss. Wir sind echt ratlos. Mal sehen was sie jetzt beim Kontrolltermin in Aachen sagen.

Update 10.06.: Ani ist nochmal einem anderen Tierarzt vorgestellt worden, der auf diesem Gebiet viel Erfahrung hat. Wie befürchtet, hatte die Knie-OP keinen Erfolg, das Knie ist aber wohl erstmal das geringste Problem.

Bei der Pfote ist ein Zeh steif, was dazu führt, dass Ani die Pfote nicht "abrollen" kann. Man könnte den Zeh amputieren, aber auch das würde erstmal hinten anstehen.

Anis größtes Problem ist beim Laufen und Bewegen momentan die kaputte Hüfte. Sie ist mit dem linken Bein in der Bewegung extrem eingeschränkt, was dazu führt, dass sie die Pfote schleifen muss - deshalb geht die Wunde immer wieder auf.
Ein weiteres Problem ist das gebrochene Becken: es drückt leider die inneren Organe ein.

es gibt jetzt drei Alternativen:
1. man lässt es so
2. man amputiert das komplette Hinterbein
3. man operiert Becken und Hüfte.

Die OP bei 3 wäre recht aufwändig, schwierig, gefährlich und ein Erfolg kann nicht garantiert werden.
Die Gefahr bei der OP besteht darin, dass man den Ischias-Nerv trifft. Wenn der bei der OP durchtrennt würde, wäre Ani gelähmt. Die Kosten der OP liegen ungefähr bei ca. 850€ bis 1.500€. Anschliessend wird eine intensive pyhsiotherapeutische Behandlung notwendig sein.

Trotz all der genannten Punkte möchten wir Ani die Chance auf eine Heilung mit vier Beinen geben, sie ist einfach so ein lebensfroher aktiver Hund... warten wir also die OP ab

23.04.: Ani hat viele Baustellen, die wir nun Stück für Stück versuchen zu "beheben": ein gebrochenes Becken, der linke Hinterlauf gebrochen, eine entzündete Pfote und zudem ein Kreuzbandriss. Bein und Kreuzband wurde in Spanien operiert, allerdings springt die Kniescheibe noch immer raus, da steht also noch eine Operation an. Das gebrochene Bein wird hier in Deutschland direkt nochmal operiert. Wenn das verheilt ist, sehen wir weiter...

Trotz erheblicher Schmerzen, die sie seit dem Unfall gehabt haben muss, ist Ani eine liebe, aufgeweckte und neugierige Galga, die auf der Pflegestelle bereits versucht mit den anderen Hunden zu spielen.

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